Es gibt Hotels, es gibt Airbnbs, es gibt langfristige Mietwohnungen. Dazwischen klafft eine Lücke und genau dort, wo Aufenthalt sich in Wohnen verwandelt, beginnt LAROGY.

Die ersten zwei Wochen in einer fremden Stadt sind anders als die dritte. In den ersten Tagen entdeckt man, in den nächsten orientiert man sich, in der dritten Woche fängt man an, das eigene Tempo zu finden. Nach einem Monat ist nichts mehr fremd. Man weiß, in welchem Bäcker das Sesambrot am besten ist, welcher U-Bahn-Wagen am wenigsten voll ist, und welche Drogerie sonntags geöffnet hat.

Genau dieser Punkt, wenn aus „Ich bin gerade in Wien" ein „Ich wohne in Wien" wird, ist unser eigentlicher Sweet Spot. Alles darunter ist Tourismus, alles darüber wird zur dauerhaften Verpflichtung. Die 30 Tage sind die Schwelle, an der sich der Charakter eines Aufenthalts grundlegend verschiebt.

Was nach drei Wochen anders wird

Wer länger als drei Wochen in einer Wohnung lebt, kocht. Nicht nur „heiß Wasser für Tee", sondern wirklich. Das bedeutet. Olivenöl, Salz, eine scharfe Pfanne, ein gutes Messer. Das bedeutet aber auch. Man räumt nachts die Spülmaschine ein, man stellt das Salatöl in den Kühlschrank, und am Sonntag schaut man, ob noch genug Brot da ist.

Wer länger als drei Wochen bleibt, wäscht. Nicht nur die Reisekleidung, sondern auch das Lieblings-T-Shirt, weil man es jeden Mittwoch trägt. Das bedeutet. Eine echte Waschmaschine, ein Trockner oder zumindest ein Bügelbrett, das nicht beim ersten Aufstellen umkippt.

Wer länger als drei Wochen bleibt, lädt jemanden ein. Auf einen Kaffee, auf einen Wein, vielleicht zum Frühstück. Das bedeutet. Ein Esstisch, an dem man tatsächlich essen kann, ohne die Tasse zwischen die Beine zu klemmen. Stühle, auf denen man sitzen kann, ohne nach einer Stunde Rückenschmerzen zu haben.

Ein Apartment für 30 Tage ist ein Apartment, in dem auch der hundertste Tag noch funktioniert. Alles andere ist nur ein längeres Hotelzimmer.

Was Hotels nicht können

Hotels sind perfekt für drei Nächte. Für eine Woche werden sie unbequem. Für einen Monat werden sie unerträglich. Das liegt nicht am Service oder am Personal, beides ist oft hervorragend sondern am Format. Ein Hotelzimmer ist für vorübergehende Anwesenheit gebaut, nicht für gelebtes Leben.

Du kannst dort nicht kochen, du wirst täglich gestört, dein Bett wird gemacht, deine Handtücher gewechselt, deine Privatsphäre relativiert. Das ist im Urlaub luxuriös. Wenn du in Wien aber an einem Drehbuch arbeitest oder eine Doktorarbeit schreibst, ist es das Gegenteil von hilfreich.

Und der Preis. Ein gutes Hotel in Wien kostet 180-250 € pro Nacht. Auf 30 Tage gerechnet sind das 5.400 bis 7.500 €. Für ein vergleichbares möbliertes Apartment zahlst du bei uns deutlich weniger und bekommst zusätzlich Küche, Waschmaschine, Schreibtisch, Wohnzimmer.

Was Airbnbs nicht zuverlässig können

Airbnb ist ein großartiges System für Wochenend-Reisende und für Hosts, die ein zweites Zimmer haben. Für 30+ Tage funktioniert es selten gut. Die Wohnungen sind oft nicht für längere Aufenthalte ausgestattet, die Preise klettern auf Hotel-Niveau, und die rechtliche Lage in Wien ist seit Jahren unklar.

Vor allem aber fehlt das, was wir „die unsichtbare Hand" nennen, jemand, der weiß, dass du da bist, der den Heizungsthermostat kennt, der bei der Hausverwaltung anruft, wenn das WLAN aussetzt. Bei einem Airbnb-Aufenthalt ist das nicht garantiert.

Warum 30 Tage unsere Mindestgrenze ist

Wir könnten auch 14 Tage anbieten oder sieben. Wir tun es bewusst nicht. Wer für eine Woche kommt, braucht andere Dinge als wir bieten, Frühstücksbuffet, Concierge, einen Pool im Untergeschoss. Wer für einen Monat kommt, will wohnen.

Diese Untergrenze hat auch einen Effekt auf die Gäste-Mischung im Haus. Bei uns wohnen Filmcrews zwischen zwei Drehs, Kreative auf Residency, Architektinnen, die monatelang an einem Projekt arbeiten, Studierende, die in Wien ihr Auslandssemester machen. Was sie verbindet. Sie alle bleiben länger, alle haben ein Ziel mit Wien, alle behandeln das Apartment wie ein Zuhause auf Zeit.

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Was 30 Tage für uns als Hosts bedeutet

Für uns als Gastgeber:innen ist die 30-Tage-Schwelle auch eine Bequemlichkeit. Wir können in Ruhe übergeben, in Ruhe abnehmen, in Ruhe reinigen. Wir müssen keine drei Übergaben pro Woche koordinieren. Das macht den Service besser und den Preis fairer.

Außerdem entstehen aus diesem Format echte Beziehungen. Wir kennen die Vornamen unserer Stammgäste, wir wissen, wer im Sommer kommt und wer im Winter, wer Tee trinkt und wer schwarzen Kaffee. Diese Beziehung ist das, was uns von einem Hotel unterscheidet und auch das, was viele Gäste am meisten schätzen.

Wenn du länger als einen Monat in Wien bist

Wenn du also gerade überlegst, wie du deine nächsten Wochen oder Monate in Wien organisierst. Nimm die 30-Tage-Schwelle ernst. Wenn du nur zwei Wochen bleibst, bist du bei einem ordentlichen Hotel oder einem Airbnb-Studio gut aufgehoben. Wenn du länger bleibst, lohnt es sich, etwas Anderes zu suchen, etwas, das nicht für Übernachten, sondern für Wohnen gebaut ist.

Das müssen nicht zwingend wir sein. In Wien gibt es ein paar Häuser, die es ähnlich machen und sie sind alle gut. Aber lass dich nicht in eine zu kurze Form drängen. Du wirst es nach zwei Wochen merken.

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